Stadtpark




Inmitten von Octron City befindet sich ein großer Park, in dessen Innerem man fast vergessen könnte, wie groß die Stadt um ihn herum ist. Es gibt viele Bäume und sogar einen kleinen See, außerdem noch einen Spielplatz. Hier muss man sich Nachts besonders vor Monstern in acht nehmen.

Stadtpark

Beitragvon Jareth » So 8. Sep 2019, 22:25

(Alter Thread: http://www.razyboard.com/system/morethread-stadtpark-dino_island-2073258-5158963-860.html#7)

Jareth war mit Ninuis Antwort voll und ganz zufrieden. Sie hier zu sehen und Marian aus den Augenwinkeln ebenfalls zu entdecken sowie die Gewissheit, sich in dem Schiff zu befinden, waren Dinge, die mehr als ausreichten. Wenn sie hier waren bedeutete das, dass sie in Sicherheit waren...
Weder Jareth noch Fire antworteten sofort auf die Fragen der beiden jungen Frauen. Jareth, weil er noch zu benommen war, um die Fragen adäquat zu beantworten und Fire weil die Antwort, die er parat hatte, alles andere als erfreulich war. "Ich fürchte wir können euch nicht einfach wieder irgendwo absetzen", meinte er leise und warf erst Ninui dann Marian einen bedauernden Blick zu. "Diese Viecher sind überall aufgetaucht. Wir haben gerade noch so die Kurve gekriegt und sind los geflogen." Damit warf er nun auch dem Weißhaarigen einen Blick zu, der mittlerweile gut genug bei Bewusstsein war, um den Worten zu folgen. "Habt ihr eine Ahnung, was das für Monster sind?", fragte er leise und runzelte die Stirn. Er stemmte dabei die Arme in den weichen Untergrund und machte sich daran, sich wieder aufzusetzen. Ninuis Heilkünste hatten ihn soweit geheilt das er der Meinung war, dazu in der Lage zu sein. Auch wenn ihm nach wie vor schwindelig war.
Fire schüttelte den Kopf. "Keine Ahnung...wir haben schon bevor du uns gerufen hast versucht, ein paar Menschen aufzugabeln in dem ganzen Chaos, aber es ist unmöglich. Uns bleibt vorerst nichts anderes übrig als hier oben in der Luft zu bleiben und abzuwarten, was passiert."

(Ich hab nu einfach mal hier weiter gepostet. Ich hoffe das ist okay ^^")
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Re: Stadtpark

Beitragvon Ninui » Fr 13. Sep 2019, 18:39

Es blieb einen Augenblick still, als wollte so recht niemand von den Anwesenden eine Antwort geben. In einem anderen Moment hätte mich das ungeduldig gemacht, aber jetzt fiel es mir kaum auf. Mein Kopf füllte sich mit einer schummrigen Müdigkeit, weshalb mir sogar fast die Augen zufielen. Stattdessen senkte ich nur leicht die Lieder, während der Blick ein wenig abwesend wurde.
Die Antwort des Rotschopfes drang nur langsam in meinen Verstand…Nicht wieder absetzen…?! „Na, dann macht diese Viecher doch einfach wieder fertig. Ich hab meine Sachen aber noch bei Marian. Und Milosh muss ja auch noch irgendwo da draußen sein..“ wo immer er hin gelaufen war…Was mich daran erinnerte, das Jareth einfach losgelaufen war. Aber ich war zu müde, um großartig nach zu fragen…“Und die Pizza haben wir auch noch nicht aufgegessen..“ stellte ich fest, wenn auch mir der Hunger wirklich vergangen war.
Ich versuchte gegen die Müdigkeit weiter anzukämpfen, aber es half nichts. Die Nacht rief mich zum Schlaf, das Licht hier im Raum verlangsamte den Prozess der Schlafstarre nur. Es war jedoch bloß eine Frage der Zeit, bis der Schlaf mich vollkommen übermannte.
Ich hob gemächlich den Kopf und blinzelte zu Jareth, der so unglaublich leise sprach, sodass die Worte fast an mir vorbei gingen.
Nach einem reizvollen Plan klang Feuerkopfs Vorschlag ja nicht gerade. "Heißt...niemand weiß..was los ist...und ob die Dinger..je wieder verschwindn?" nuschelte ich und konnte mir ein Gähnen nicht verkneifen.
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Re: Stadtpark

Beitragvon Marian » Sa 14. Sep 2019, 10:14

(juhuuu! x3)

Mein Blick weitete sich und ein eisiger Kloß schien plötzlich in meinem Inneren zu wachsen, während ich den rothaarigen Mann ansah und seinen Worten lauschte. Was meinte er damit, überall?! In der ganzen Stadt?
Um Ninuis Sachen machte ich mir in diesem Augenblick natürlich nicht die geringsten Gedanken, aber Milosh... "Ja, und Mina und Jufema sind noch bei mir, und...-" Ich hob eine Hand und bedeckte damit meinen Mund als Geste der Erschütterung. Mein Vater. Was war mit ihm?
War ich denn die einzige, die sich hier Gedanken um die vielen Menschen machte? In meinem Kopf wirbelte alles durcheinander. War das etwa dieses Unheil, von dem der Geist gesprochen hatte? Diese Ebene, die Wirklichkeit, was auch immer? War das... das Ende?
Es schien seltsam unpassend, dass Ninui auf einmal anfing zu gähnen. Wie konnte sie in einem solchen Moment an Müdigkeit denken!? Aus meinem Körper, so erschöpft er auch war, war jede Müdigkeit gewichen. Erst später fiel mir ein, dass sie und Jareth ja etwas über irgendeine Schlafstarre gesagt hatten, aber beruhigen tat mich das nicht. War es das, was jetzt passierte? Fiel sie jetzt in einen tiefen Schlaf? Der Gedanke war aus irgendeinem Grund ebenso beunruhigend wie unsere ganze Situation, in der ich mich so ziemlich allein gelassen fühlte. Ich kannte ja eigentlich niemanden hier, Ninui noch am ehesten, und wenn sie schlief... Was sollte ich denn bloß tun?
"Abwarten?!", wiederholte ich ungläubig die Worte des Rothaarigen. "Aber wir können doch nicht... wir können doch nicht die anderen alle im Stich lassen! Was ist...- Was ist wenn...-?" Ich verstummte, denn ich wusste gar nicht was ich fragen wollte, und meine Stimme versagte mir, denn Tränen begannen sich in meinen Augen zu sammeln. Die vergangenen Ereignisse waren einfach zu viel für mich. Nicht nur waren wir alle nur knapp dem Tod entronnen, das grausige Bild des schwarzen Monsters über Jareth hatte sich mir ins Gedächtnis gebrannt und ich dachte an die Schreie und die drohenden Worte des Geistes, und an all die Menschen die ich kannte. Sie konnten doch nicht alle verloren sein!
Ich wollte aufstehen und den anderen den Rücken zukehren, wollte am liebsten hier weg. Aber meine Beine zitterten und ich fühlte mich ganz schwach und ein wenig schwindelig. Ich war auch deutlich blasser geworden, was ich natürlich nicht sehen konnte. Aber jedenfalls blieb ich auf der Liege sitzen und starrte ein Stück vor mich auf den Boden, während ich versuchte, mir die Tränen wegzuwischen.
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Re: Stadtpark

Beitragvon Jareth » Sa 14. Sep 2019, 17:35

Jareths Blick wanderte langsam zu der Sylphe. Ihre Worte klangen immer leiser und er hatte Mühe, sie zu verstehen... Ihm fiel dann auch auf, wie müde sie wirkte. Natürlich, es musste Nacht sein...
er seufzte lautlos und warf Fire einen Blick zu, der auf Ninuis genuschelte Worte lediglich leicht nickte, jedoch nichts sagte... Auch weil Marian anschließend die Stimme hob und die Situation nicht einfacher machte... Die Situation schien wirklich übel zu sein.
Wenn wir uns in Reichweite dieser Monster begeben, riskieren wir, selbst erwischt zu werden", meinte Fire leise und blickte Marian mit festem Blick an. Eine Falte auf seiner Stirn verriet, wie sehr ihm selbst zu missfallen schien, was er sagte. Normalerweise fuhren sie einen anderen Plan... Doch wenn sie noch Andere retten wollten, würden sie automatisch auch Marian und Ninui in Gefahr bringen...
Allerdings war es auch nicht so, dass man nicht an die armen Menschen dort unten zwischen den Monstern dachte...
"Wir können nicht einfach nichts machen", mischte Jareth sich ein und sah Fire mit einem Stirnrunzeln an. Einmal noch atmete er tief durch, dann stemmte er sich mit den Händen hoch und stand auf. Er musste einen Schritt nach vorne machen, um sein Gleichgewicht zu halten, dann ging es jedoch.
Fire war bereits vorgetreten, um Jareth zu stützen, nickte dem Weißhaarigen dann aber nur zu. "Ja...am Besten wir gehen hoch in die Brücke und schauen uns mal selbst an, was draußen los ist. Dann können wir überlegen, wie wir weiter vor gehen." Und dabei warf er Marian einen Blick zu und trat in Richtung Tür, wo er wartete.
Jareth nickte und setzte sich ebenfalls in Bewegung, blieb jedoch noch einmal stehen und warf Marian und Fire noch einen Blick zu. "Geht schon mal vor, ich komme gleich nach", meinte er leise und wandte sich damit Ninui zu.
"Es ist besser du ruhst dich ein wenig aus, Ninui", meinte er leise zu der Sylphe und trat etwas näher. Nicht dass sie den Eindruck machte als würde sie noch in der Lage sein, länger als fünf Minuten wach zu bleiben...
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Re: Stadtpark

Beitragvon Ninui » Di 17. Sep 2019, 07:47

Marian führte meinen Gedankenansatz weiter aus.. Ja, was war mit Mina und Jufema… „Die sind im Haus bestimmt sicher..“ nuschelte ich weiter und schloss für einen Moment die Augen, nur um sie dann doch lieber wieder langsam zu öffnen. Der Nebel in meinem Kopf lullte mich sonst zu sehr ein.
Die schwarzen Dinger konnten hoffentlich keine Türen öffnen, also war man ja wohl im Haus sicher.
Ich wandte meinen Kopf kurz in Marians Richtung, die nun den Tränen nahe war. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Worte des Rotschopfs Marians Gemüt nicht besänftigen würden. Wie viele Leute wohl noch in dieses fliegende …Ding aufgenommen werden konnten. Und dann..was?! Wie lange sollten wir denn hier drin hocken? Irgendwie wusste ja niemand was das für seltsame Viecher waren. Dieser seltsame Geist hatte ja in kryptischer Sprache uns vor irgendetwas gewarnt. War es das gewesen..?! Aaaach, mein Kopf war zu schwer, um das ganze jetzt vernünftig zu erfassen. Irgendetwas zu hinterfragen…Im Moment hätte ich alles mit einem leisen mmhhhmm beantwortet, während ich mit den Augen kämpfte nicht wieder zuzufallen.
Ich hatte nicht einmal mitbekommen, dass Jareth aufgestanden war, hatte nur gehört wie er was von einer Brücke sprach…Was für eine Brücke, flogen wir jetzt doch irgendwo hin?! Ich hob noch mal den Kopf, der mir langsam auf die Brust gesackt sein musste. Ich wollte jetzt nicht schlafen müssen! Irgendetwas passierte und überhaupt..Wer sagte, dass wir hier sicher waren?! Nur, weil dieser Rothaarige Typ das so froh verkündete?! „mmmmmmhhh… Wer sind diese Leute, Jareth?“
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Re: Stadtpark

Beitragvon Marian » Di 17. Sep 2019, 12:00

Ob die anderen bei mir zuhause sicher waren, wusste ich nicht so recht. Ließ sich so ein Ungeheuer von einer verschlossenen Tür aufhalten? Ich wusste es nicht... Gedanken machte ich mir trotzdem.
Natürlich hatte der Mann mit seinem Einwand irgendwie recht... das sah ich schon ein. Aber trotzdem! Der Gedanke, gar nichts zu tun, war schrecklich... Nicht dass ich irgendetwas tun konnte. Ich bestimmt nicht...
Ach man... Es war...schrecklich, das alles...
Tatsächlich stimmte Jareth mir plötzlich sogar zu, woraufhin ich ihm einen Blick zuwarf. Er sah schon sehr viel besser aus, zwar immer noch blass, aber nicht mehr so... schlimm eben. Er stand sogar von selbst auf. Ich wischte mir die Tränen ab und versuchte, weitere zurück zu drängen. Es war mir zwar auch peinlich, dass ich so aufgelöst war... aber ich konnte nichts dagegen tun. Konnte man es mir verübeln, nach all dem Schrecklichen und Unglaublichen, was ich erlebt hatte?
Jetzt jedenfalls riss ich mich zusammen und setzte mich wieder gerade auf. Der Rothaarige warf auch mir einen Blick zu, als er vorschlug, einmal zu sehen was draußen los war, und es sah so aus, als könnte ich ebenfalls mitkommen. Ich atmete noch einmal tief durch und stand dann langsam auf. Meine Beine fühlten sich noch immer weich an, aber im Gegensatz zu meiner Befürchtung, trugen sie mich.
Etwas unsicher war ich dennoch, und mein Blick wanderte zu Ninui, die wirklich ziemlich neben der Spur wirkte. Ein wenig besorgt war ich darüber auch. Das ganze gefiel mir gar nicht. Jareth war bereits zu Ninui getreten und sprach mit ihr, und auch ihre Antwort klang als wäre sie bereits halb am Schlafen. War das wirklich normal bei ihr? Oder was war mit ihr los?
Meine Unsicherheit sorgte dafür, dass ich ebenfalls noch einige Momente lang stehen blieb und zu den beiden sah. Ich zögerte leicht. "Ist alles in Ordnung mit ihr?", fragte ich leise. Natürlich interessierte mich auch die Antwort auf Ninuis Frage, aber... mehr Gedanken machte ich mir gerade um sie selbst.
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Re: Stadtpark

Beitragvon Jareth » Do 26. Sep 2019, 21:14

Der Rotschopf war im Türrahmen stehen geblieben und wartete, bis sich der Rest in Bewegung setzte, da auch Marian noch keine Anstalten zu machte, ihm einfach zu folgen, trotz Jareths Worten. Der wandte seinen Blick noch einmal Marian zu und nickte. "Ja. Es ist nur so dass Ninui sehr müde ist wenn es dunkel wird und einschläft, ohne das sie großartig etwas dagegen unternehmen kann...denke ich." So hatte es bisher immer gewirkt und er war sich sicher, dass das Verhalten der Sylphe Momentan auch keinen anderen Grund hatte.
"Das sind Freunde von mir", wandte er sich mit seinen nächsten Worten wieder der Sylphe zu und lächelte leicht. "Ich denke es gibt da ein wenig was zu erklären, aber momentan haben wir scheinbar wichtigere Dinge. Ich werde jedoch alle deine Fragen beantworten wenn die Zeit dafür ist. Momentan müsst ihr mir vertrauen wenn ich sage, dass wir hier in Sicherheit sind. Jedenfalls, so gut es geht. Fire hier wird auf jeden Fall keinem hier den Kopf abreißen."
"Gilt übrigens auch bei den Anderen", mischte sich Fire ein und verschränkte die Arme vor der Brust, "außer bei Barti. Wenn der nen schlechten Tag hat..." Man konnte hören, dass dies nur ein Scherz war, den er sich offenbar nicht verkneifen konnte.
Jareth richtete sich wieder vollständig auf. "Bleib einfach hier liegen und ruhe dich ein wenig aus, Ninui. Falls etwas sein sollte, bekommen wir dich sicher geweckt." Nun, ob ihnen dies tatsächlich gelingen würde, würde sich dann heraus stellen, doch es machte auch den Anschein, als hätte Ninui so oder so keine große Wahl. Sie war ja praktisch schon bereits halb am Schlafen, so wie sie wirkte. Ihr deswegen noch ein schlechtes Gewissen zu machen oder ihr das Gefühl zu geben, sich einen falschen Zeitpunkt für ein Nickerechen auszusuchen würde hier keinem helfen. Am Wenigsten ihr selbst.
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Re: Stadtpark

Beitragvon Ninui » Fr 27. Sep 2019, 22:18

Marians leise Frage entging mir, weil ich erneut mit einem herzhaften Gähnen beschäftigt war und ich spürte, wie meine Glieder immer weiter taub wurden. Mit langsamen Bewegungen drehte ich mich ein Stück, um eine etwas gemütlichere Schlafposition einzunehmen. Freunde also…mmmmh.. Seltsame Freunde… „mmmhhhmmmhhh“ Gab ich nun von mir, als Jareth versprach alle Fragen zu beantworten, sobald Zeit war. Gerade fühlte ich mich nicht in der Lage irgendwelche Fragen zu stellen. Er hätte mir auch einfach die Zutatenliste eines Schokoriegels vorlesen - oder die geheime Identität der schwarzen Wesen erklären können. Bei beidem wäre die selbe gleichgültige Reaktion erfolgt.
Die Worte des Rotschopfes drangen nur noch verschwommen an mich, die Augen waren mir bereits zugefallen. „Sag ihm, dass ich ihm..oder wem auch immer zuerst den Kopf abreiße.“ Nuschelnd drehte ich den Kopf zur Seite und lauschte noch Jareths Worten, ehe ich vollkommen in den Schlaf glitt und die Schlafstarre mich erfasste.

(soo, Ninui schlummert :) Bevor die Sonne nicht aufgeht wird sich das auch nicht so schnell ändern. ^^)
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Re: Stadtpark

Beitragvon Marian » Sa 28. Sep 2019, 15:22

(jo^^)

Sollte Jareth über Ninuis Zustand beunruhigt sein, so zeigte er es zumindest nicht, und auch seine Antwort auf meine Frage wirkte ruhig. Nur das kleine Einlenken am Ende sorgte dafür, dass meine Unsicherheit nicht gänzlich verschwand, doch laut Jareths Worten zumindest schien das hier für Ninui bekannt zu sein. Das musste wohl diese... Schlafstarre sein. Ein wenig unheimlich.
Ninui selbst jedenfalls wirkte so, als würde sie Jareths Antwort auch nur noch halb mitbekommen, und sie öffnete auch nicht mehr die Augen. Sie sah einfach nur müde aus... Nach kurzer Zeit regte sie sich auch nicht mehr, bis auf ihren gleichmäßigen Atem.
Mein Blick blieb noch einen Moment lang auf sie gerichtet, nachdem ich den Rothaarigen bei dessen Worten einen Blick zugeworfen hatte. Mir war zwar gerade wirklich nicht nach Scherzen zumute, aber vielleicht half es ja doch ein wenig, dass die beiden Männer zumindest äußerlich um einiges gelassener waren, als ich mich fühlte. Und nun... Jareth sagte, das hier waren seine Freunde. Ihn selbst kannte ich zwar auch nicht wirklich, aber was blieb mir anderes übrig?
Ich atmete einmal tief durch und wandte mich dann zu der Tür, wo besagter Fire immer noch wartete. Da Ninui wohl erst einmal schlafen würde, ging ich mit den anderen zur Brücke, um zu sehen wie es weiterging.
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Re: Stadtpark

Beitragvon Jareth » Do 10. Okt 2019, 15:08

(Okiii x3. Schlaf schön xD)

Von Ninui kam nicht mehr sonderlich viel, außer ein undeutliches Nuscheln und ein Kommentar, bei dem Jareth still blieb. Dafür tauchte ein leichtes Schmunzeln in seinen Mundwinkeln auf, das erst verschwand als er sich sicher war, dass die Sylphe endgültig in ihre Schlafstarre gefallen war.
Er seufzte und wandte sich von Ninui ab, streckte den Arm aus und zog an einer kleinen Vertiefung an der Wand direkt oberhalb der Liege. Besagte Vertiefung entpuppte sich als eine Klappe, die er aufzog und aus dieser eine Decke zog, die gerade groß genug für eine Person war. Diese breitete er über der Sylphe aus. Er konnte sich zwar nicht daran erinnern, dass sie je den Eindruck gemacht hätte, zu frieren wenn sie schlief, aber nun ja.
Mit einem leisen Klicken schloss er die Klappe wieder und wandte sich Marian zu. Es wurde Zeit, sich ein Bild von dem zu machen, was dort draußen los war. Wie schnell sich alles ändern konnte...

Fire und Marian betraten die Brücke durch eine aufzischende Schiebetür nur einen Moment früher als Jareth. Der geräumige Raum mit seinem Panoramafenster oberhalb der Armatur, auf der sich eine unüberschaubare Menge unterschiedlichster leuchtender Tasten aneinander reihte, wirkte wie aus einem Science-Fiction-Film. Oberhalb der Armatur, die offenbar das Herzstück der Steuerung dieses Fluggefährts war, schwebte ein Holobildschirm, der den Raum in ein unnatürlich bläuliches Licht hüllte. Auf ihm blinkten etliche rote und grüne Punkte, die sich über die grobe Skizze einer Karte bewegten. Dave, der in einem der beiden Sitze direkt vor der Armatur saß, tippte wild auf der glatten Oberfläche herum. Es handelte sich um ein riesiges Touchfeld, ähnlich wie das eines Smartphones, mit dem er irgendwelche Befehle einzugeben schien.
"Das ist der blanke Wahnsinn da draußen", brummte er vor sich hin und schüttelte den Kopf. Der große Bärtige und die junge Frau standen zu beiden Seiten neben ihm, beide mit vor der Brust verschränkten Armen. Sie drehten sich um als sie die Schritte von Fire und Marian hörten.
"Alles klar?", brummte der große Mann und warf Marian einen prüfenden Blick zu. Das die Frage aber nicht nur Marians Wohlbefinden galt, war klar.
"Jap", erwiderte Fire," Jareth kommt gleich, die temperamentvolle junge Dame, die wir außerdem mitgenommen haben, schläft wahrscheinlich gerade ihren Rausch aus."
"Das ist Ninui." Die Schiebetür hatte sich geöffnet und Jareth betrat die Brücke. Er schien noch ein wenig unsicher auf den Beinen zu sein, doch abgesehen von dem an der Brust zerrissenen Oberteil schien es ihm soweit wieder gut zu gehen.
Fire nickte. "Hab ich mir schon gedacht.
Also Dave. Was ist da draußen los? Wo sind die Anderen?"
Dave, der nach wie vor Befehle in die Armatur hinein hackte wie ein erregter Pianist Tasten auf einem Klavier drückt, sah nicht von seinem Tun auf, als er sprach. "Wenn ich das mal wüsste. Da unten wimmelt es nur so von diesen Monsterviechern. Sind wie aus dem Nichts aufgetaucht, ich kann absolut nicht ausfindig machen, wo die alle her kommen. Ich bekomm von Vampi ein Signal einige Blocks weiter, aber da siehts auch nicht besser aus mit den Monstern. Sieht so aus als muss er sich zu uns durchschlagen oder wir uns zu ihm.
Außerdem sind überall Zivilisten unterwegs. Verdammte Scheiße, es sieht so aus als hätte wer die Tür zur Hölle aufgemacht! Sowas hab ich noch nicht erlebt!"
Jareth atmete geräuschvoll aus und fuhr sich mit der Hand über das Gesicht. Ja, sie hatten schon viel durch aber so etwas hier... Das war neu.
Eine ratlose Stille breitete sich aus, die nur von Daves leisem Gefluche unterbrochen wurde. Was nun?
"Wir müssen den Anderen da unten helfen", sagte Jareth schließlich leise.
"Jaah, das will ich auch, glaubs mir...", brummte Dave zurück,"ich glaub wir alle wollen das. Aber wir kommen da nicht runter ohne das uns mindestens eins von diesen Viechern vom Himmel pflückt. Außerdem können wir die Zivilisten nicht mit schleppen."
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Re: Stadtpark

Beitragvon Marian » So 13. Okt 2019, 14:20

Ich folgte dem Rothaarigen durch die Tür und staunte nicht schlecht, als ich mit langsamen Schritten hinter ihm in einen Raum eintrat, der haargenau wie der Steuerraum eines Raumschiffes aussah, wie man sie in Filmen zu sehen bekam. Etwas zögerlich folgte ich Fire und richtete meinen staunenden Blick schließlich auf die drei Gestalten vor dem Steuerpult. Ich nickte langsam auf die Frage, mit der der andere Mann uns begrüßte, auch wenn ich mir noch nicht so ganz sicher war, wie 'klar' hier alles war. Ich jedenfalls hatte das Gefühl, die Ereignisse überschlugen sich.
Jareth folgte direkt nach uns und trat ebenfalls in den Raum, und bald standen wir alle in der Nähe des riesigen Fensters, hinter dem dunkle Nacht herrschte, durchbrochen von den Lichtern und Hochhäusern Octron Citys. Es war so verrückt... Einfach verrückt!
Der Mann, der wohl Dave hieß, erklärte gerade die Situation, und es klang ganz und gar nicht gut was er sagte, sodass ich erschrocken und betroffen eine Hand vor den Mund legte. Die Punkte auf seinem, nun, schwebenden Bildschirm mussten wohl etwas zu bedeuten haben, und auch wenn ich es nicht genau wissen konnte, hatte ich genug Filme gesehen, um es mir in etwa vorstellen zu können. Es waren sehr, sehr viele Punkte.
Jareth sprach das aus, was auch ich dachte, aber eine Idee, wie genau wir überhaupt helfen sollten, hatte ich auch nicht. Vor allem ich nicht, die nicht einmal wusste wer wir, oder besser gesagt, sie hier überhaupt waren. Zivilisten... Mein Blick huschte von dem Mann am Schaltpult zu Jareth und in die Gesichter der Umstehenden. Wo war ich hier reingeraten?
"Können wir denn wirklich gar nichts tun?", fragte ich leise, so sehr dass es vielleicht unterging, wenn es nicht gerade besonders still hier wäre. Und sei es nur, jemanden zu rufen... Was sicher dumm war, die Wächter oder das Militär oder wer wusste ich schon war sicher bereits voll im Einsatz. Ich wusste ja selbst, dass ausgerechnet ich ganz sicher nichts dazu zu sagen hatte, aber...
Meine Güte! Natürlich wollte ich nicht uns hier drin gefährden, ich war froh am Leben und in Sicherheit zu sein. Ach, es war alles so schrecklich...
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Re: Stadtpark

Beitragvon Jareth » So 20. Okt 2019, 13:43

Marian bekam keine wirkliche Antwort. Natürlich konnten sie etwas tun... Es war nur alles mit einem gewissen Risiko behaftet.
Die Stille hielt weiter an während alle auf dem riesigen Bildschirm verfolgten, was dort unten in der Stadt vor sich ging. Jareth ergriff schließlich wieder das Wort.
"Wir sollten auf jeden Fall versuchen, Vampi da unten weg zu bekommen. Diese Monster scheinen zahlenmäßig mal mehr, mal weniger stark aufzutreten. Wir könnten versuchen, den Leuten dort zur Hilfe zu kommen, wo die Gefahr am Geringsten ist. Damit bringen wir niemanden in Gefahr und treten nicht auf der Stelle." Er ließ den Blick schweifen, auch zu Marian. Alle seine Freunde nickten und es blieb noch einige Sekunden lang still.
"Okay", meldete Dave sich schließlich zu Wort, der als Einziger nach wie vor mit dem Bordcomputer beschäftigt war und offenbar etwas sinnvolles tat, "ich werde zuerst in Vampis Richtung fliegen und sehen, ob ich ihn erreichen kann."

Und das taten sie auch. Der Funk funktionierte nicht, doch der dunkelhaarige Vampir, der sich, zusammen mit drei Menschen auf das Dach eines Hochhauses gekämpft hatte, schien bereits auf sie zu warten. Während die Anderen los gingen, um sie mit dem Fangstrahler auf das Schiff zu bringen, blieben Jareth, Marian und Dave auf der Brücke und warteten. Jareth fühlte sich noch immer nicht fit und wusste, wann er eher ein Klotz am Bein war und wann er helfen konnte. Er musste sich erst noch ein wenig ausruhen. Außerdem war Marian nicht völlig alleine.
Die drei Zivilisten wurden in den Raum gebracht, in dem Ninui lag, und von Trish und Barti untersucht, Vampi kam mit Fire auf die Brücke und erzählte seine persönliche Horrorstory dieser Nacht, die sich jedoch gar nicht so sehr von der von Jareth, Marian und Ninui unterschied. Abgesehen davon, dass keine Dämonen und Engel darin vor kamen. Auch bei ihm waren diese Monster wie aus dem Nichts erschienen und hatten begonnen, die Stadt kurz und klein zu legen. Es waren tausende panische Zivilisten unterwegs und flohen vor den Kreaturen... Es war klar, dass sie nicht alle würden auf das Schiff holen können und je mehr hier waren, umso mehr Verantwortung hatten sie, alle in Sicherheit zu bringen und nicht einer erneuten Gefahr auszusetzen.
Jareth stand mittlerweile bei Dave und sah sich mit ihm die Karte an, um abzuschätzen, in welchen Bereich sie sich wagen konnten. "Marian...sollen wir versuchen, zu deinem Haus zu gelangen?", fragte Jareth unvermittelt und warf der Hellhaarigen einen Blick zu. Dort war es zuerzeit relativ monsterfrei...Marian war sicher schon krank vor Sorge wegen ihrem Vater...Jareth hätte in ihrer Situation schon längst einen Aufstand gemacht...
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Re: Stadtpark

Beitragvon Marian » Di 22. Okt 2019, 12:54

Die Stille war drückend und drohend zugleich. In meinem Kopf hörte ich die entfernten Schreie, das Knurren der Monster und meinen eigenen erschrockenen Schrei. Sich vorzustellen dass das alles überall geschah... Es war schrecklich.
Jareth war es schließlich, der die Stille brach und einen Vorschlag machte, der bei allen Anklang fand. Auch ich nickte zaghaft, denn immerhin war es etwas, das wir tun konnten, auch wenn ich selbst damit natürlich nichts zu tun hatte. Aber alles war besser, als hier zu stehen und nichts zu tun. Eigentlich durfte ich nicht einmal darüber nachdenken, wo ich hier gerade stand. Und wer diese Leute waren. Es spielte eigentlich auch keine Rolle und es gab Wichtigeres im Moment, weshalb ich das für den Moment auch völlig außer acht ließ.
Nach einer Weile erreichten wir diesen Freund der anderen, und alle außer Jareth und Dave verließen den Raum. Es dauerte nicht lange, da betrat ein weiterer Mann die Brücke, der offenbar ähnliches erlebt hatte wie wir. Es musste ein wahres Horrorszenario dort unten sein.
Jareth riss mich mit seiner Frage aus meinen Gedanken und ich sah zu ihm, etwas überrascht, aber meine Gedanken glitten sofort wieder zu meinem Zuhause und denen die dort waren... und dem der nicht dort war.
"Jufema und Mina müssten noch dort sein", sagte ich und nickte. Vielleicht... Hoffentlich... Hoffentlich ging es ihnen gut - und Milosh, der nach Norod losgezogen war. Vielleicht war es dort ja sicherer... Und was war mit...?
"...Mein Vater ist in einem Heim in der Norrington Street, im Osten der Stadt", fügte ich ein wenig leiser hinzu, als hätte ich Angst es auszusprechen. Hatte ich auch. "Wie sieht es da aus?"
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Re: Stadtpark

Beitragvon Jareth » Di 29. Okt 2019, 11:16

Jareth nickte langsam. Ja, müssten sie... Oder sie hatten fliehen müssen. Sie würden es nicht herausfinden wenn sie nicht dort hin gingen... Un eben dies nicht zu tun würde sich falsch anfühlen.
Jareth hatte keine Ahnung, wo sich das Heim befand, doch Dave hackte direkt in die Tasten, kaum dass Marian geendet hatte. "Hmm, in direkter Nähe scheinen keine zu sein, aber da ist eine größere Ansammlung von ihnen, gleich in der nächsten Straße. Wir sollten zuerst zu eurem anderen Haus, da sieht es besser aus und ist näher dran."
Jareth nickte und warf Marian einen Blick zu. Es war schwer hier Prioritäten zu setzen weswegen es einfacher war, logisch und vor allem so risikoarm wie es ging vorzugehen...
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Re: Stadtpark

Beitragvon Marian » Di 29. Okt 2019, 20:08

(ich spring dann mal ein wenig, damit wir die Nacht überbrücken^^)

Mein Blick schweifte zu Dave, der sich auf meine Worte hin sogleich seinen Geräten zuwandte und offenbar nachsah, oder was auch immer. Wo genau wir uns gerade befanden wusste ich nicht, aber es war von mir zuhause schon ein gutes Stück bis dorthin... In diesem fliegenden Ding müsste es aber trotzdem um einiges schneller sein. Und trotzdem schien es zuerst sinnvoller, zu mir nach Hause zu gehen, weswegen ich schließlich nach kurzem Zögern auch zustimmte. Wenn wir eine gute Chance hatten, nach Mina und Jufema zu sehen, dann mussten wir sie nutzen. Und danach hoffentlich weitersehen...
Also flog das seltsame Gefährt dorthin, und auch wenn tatsächlich gerade keine Monster in der Gegend zu sein schienen, gab es auch keine Spur von Jufema und Mina. Das Haus schien verlassen, Schuhe, Jacken und der Rollstuhl waren weg, aber nirgends gab es Blut oder andere Spuren eines Kampfes - das zumindest sagten die, die hinunter gingen. Es war wahrscheinlich, dass die beiden davongekommen und geflohen waren. Vielleicht zu Jufemas Familie, das jedenfalls konnte ich mir vorstellen... Ich hoffte jedenfalls, dass sie in Sicherheit waren, aber wir hatten keine Möglichkeit das herauszufinden.
Anschließend ging es in Richtung Norrington Street, wo deutlich mehr los war als in dem ruhigen Wohngebiet. Zwar schienen dort gerade keine Monster zu sein, aber genau aus diesem Grund hatten sich dort offenbar viele Menschen versammelt oder waren hierher geflohen. Wir konnten nicht alle 'Zivilisten', wie sie sagten, retten...
Zuletzt geändert von Marian am Mi 30. Okt 2019, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stadtpark

Beitragvon Jareth » Di 29. Okt 2019, 21:23

Auch wenn sich Jareth noch immer nicht fit fühlte, bestand er diesmal darauf, dass er mit hinunter ging, um sich das Haus zusammen mit Fire und Vampi anzusehen. Dagegen hatte niemand Einwände da sich, als sie das Haus erreichten, tatsächlich gerade scheinbar kein größeres Monster in der Nähe befand.
Sie konnten in der kurzen Zeit, die sie sich auf dem Erdboden befanden, nicht herausfinden, ob es Milosh und Jufema gut ging. Sie fanden jedoch weder Kampfspuren noch eine Leiche oder andere Hinweise, die darauf hindeuteten dass einer der beiden -oder überhaupt irgendjemand- einem Monster zum Opfer gefallen waren. Vielleicht hatten sich die Beiden noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können.
keine 15 Minuten später befanden sich alle wieder in dem Fluggefährt, das sich nun auf den Weg zu dem Wohnheim machte, in dem sich Marians Vater befand. Auch hier befanden sich zu dem Zeitpunkt kaum Monster. Scheinbar hatten es eine größere Gruppe an Stadtbewohner sogar geschafft, sich in dem Gebäudekomplex zu verbarrikadieren und dadurch einigermaßen sicher vor Angriffen zu sein. Es waren in jedem Fall viel zu viele, um sie alle in Sicherheit zu bringen, weswegen Fire kurzerhand beschloss, dort zu bleiben, was er im Alleingang tat, indem er einfach die Luke öffnete und unter Daves Protesten nach unten sprang. "Angeber", brummte er als er wieder zurück auf die Brücke geschlurft kam, nachdem er dem Rotschopf hinterher gehechtet war und versucht hatte, ihn vor seinem Vorhaben abzubringen. Im Grunde war das, was Fire tat, das einzig richtige. Wenn sie nicht schon alle in Sicherheit bringen konnten, konnte man ihnen wenigstens helfen, Sicherheit zu finden. Fand Jareth zumindest.
Sie schafften es, noch einige Zivilisten an Bord zu holen, doch das Schiff war bereits überfüllt und ihnen blieb nichts anderes übrig, als weitere Rettungsversuche zu unterlassen. Es schienen keine fliegenden Kreaturen unterwegs zu sein und Dave steuerte das fliegende Gefährt ein ganzes Stück weiter hinauf gen Himmel, bis es in der untersten Wolkenschicht außer Sichtweite war und auf der Stelle schwebte. Nun hieß es erst einmal abwarten wie sich die Dinge entwickelten, während es draußen am Horizont allmählich zu dämmern begann.
Jareth kümmerte sich mit den Anderen um die Zivilisten, verteilte Decken und Essen und Trinken, soweit noch etwas vorhanden war. Sie waren zwar gut ausgestattet, doch es waren einfach zu viele... Und obwohl es an die sechzig Personen sein mussten, die sich aktuell auf dem Schiff befanden, herrschte die gesamte Zeit über eine Totenstille...
Jareth löste Dave ab, nachdem er Marian mit einer Decke und einem Instant Tee versorgt hatte, nahm Platz auf dem Sessel und beobachtete das Radar. Ihnen näherte sich während der gesamten Zeit über nichts, es blieb ruhig...
Als Dave nach gut drei Stunden wieder wach wurde, übernahm er das Steuer und lenkte das Schiff aus der Wolkendecke, um die Lage in der Stadt durch die große Frontscheibe zu betrachten. Mittlerweile war die Sonne aufgegangen...
"Hey...Leute...ich glaub sie sind weg."
Jareth wachte augenblicklich aus seinem leichten Dämmerzustand auf und kämpfte sich wieder auf die Füße, um näher zu treten. Er hob die Hand, um das Licht der Sonne etwas abzuschirmen und durch das Fenster zu sehen, durch das man schräg nach unten auf die Stadt blicken konnte.
Zumindest das, was noch davon übrig war. Überall hing Rauch in der Luft und erschwerte die Sicht.
Dave steuerte das Schiff tiefer in den Smog hinein und scannte die Umgebung ab. Er traute dem Braten nicht.
Doch so war es. Auch als sie eine weitere Runde drehten und Ausschau hielten nach den Monstern, die in der Nacht scheinbar über die Insel gekommen waren, konnten sie kein einziges mehr entdecken. Sie waren wie vom Erdboden verschluckt...
"Tatsache. Sie sind weg", brummte Barti und hob eine seiner buschigen Augenbrauen.
Dennoch warteten sie und beobachteten noch eine Weile die Umgebung... Und schließlich landeten sie auf der Wiese, direkt neben einem zerstörten Teil der Mauer, die Octron City umgab.
Mit Trish, Barti und Vampi als Eskorte trat ein Teil der Leute nach draußen, der Großteil blieb jedoch während der ersten Zeit im Schiff... Der Schock stand noch immer zu tief und viele hatten Angst, dass die Monster wieder auftauchen würden.
"Ich werd mal versuchen, irgendwen über Funk zu erreichen", murmelte Dave und hackte wieder einmal auf der Armatur herum. Jareth beschloss, ebenfalls nach draußen zu gehen und frische Luft zu schnappen. Er fühlte sich wie gerädert und die Schmerzen waren während der letzten Stunden wieder stärker geworden. Er wusste dass er sich ausruhen musste, doch dafür war noch keine Zeit...

>>> Wiesenlandschaft
Zuletzt geändert von Jareth am Mi 30. Okt 2019, 20:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stadtpark

Beitragvon Marian » Mi 30. Okt 2019, 15:09

Es war eine nervenaufreibende Nacht voller Ängste und Ungewissheiten. Schon mehrfach hatte ich vergeblich meine Taschen nach meinem Handy durchsucht, das ich wohl zuhause vergessen haben musste - wenn ich es nicht doch irgendwo verloren hatte -, aber wahrscheinlich war das Netz ohnehin überlastet, wenn man sich mal ansah was da unten los war.
Wir fanden weder Jufema oder Mina, noch meinen Vater... Auch wenn es in beiden Fällen wahrscheinlich war, dass es ihnen gut ging - vor allem bei letzterem - konnte ich nichts daran ändern, dass ich mir trotzdem Gedanken machte. Ich sah aber auch, wie viel Jareths Freunde taten und welche Mühe sie sich gaben, und so blieb ich still und versuchte, niemandem im Weg zu sein. Sie sammelten noch mehrere Menschen auf, doch irgendwann kehrte so etwas wie eine angespannte Ruhe ein, als das Gefährt voll war und weit oben am Himmel ausharrte. Worauf, das wusste wohl niemand so recht.
Ich war erschöpft, und nachdem ich dankbar meinen Tee ausgetrunken hatte, den Jareth mir brachte, schaffte ich es sogar, ein wenig Schlaf zu bekommen.
Ich wachte wieder auf, als Leben in die auf der Brücke befindlichen Personen kam und sie sich vor dem großen Fenster versammelten. Auch ich stand noch etwas verschlafen auf und tat es den anderen gleich, sah nach draußen auf die unter uns befindliche Stadt. Jetzt im frühen Tageslicht war die Zerstörung nur noch deutlicher zu sehen... Aber im Gegensatz zur Nacht war kein einziges dieser Ungeheuer mehr zu entdecken. Auch nicht, als Dave das Gefährt ein wenig herumfuhr.
Eine Weile später landeten wir auf der Wiese in der Nähe der Stadt, und während ein Teil der Passagiere ausstiegen, stand ich noch eine Weile in der Brücke herum und sah Dave zu oder blickte zum Fenster hinaus. Die Sonne schien jetzt so unschuldig und wunderschön, als wäre nichts passiert. So ganz wagte ich mich noch nicht hinaus, aber schließlich tat ich es doch. Vielleicht war Ninui ja inzwischen wieder wach... oder ich fand Jareth irgendwo, der schon nach draußen gegangen war.

----> auch
Zuletzt geändert von Marian am Do 31. Okt 2019, 14:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stadtpark

Beitragvon Ninui » Mi 30. Okt 2019, 22:03

Gedrücktes Stimmengewirr umfing mich, als die Schlafstarre sich langsam löste. Für einen Moment ließ ich die Augen geschlossen und ließ die leisen Stimmen auf mich wirken, bis der Zeitpunkt kam wo ich mich fragte, woher sie überhaupt kamen.
Meine Glieder fühlten sich noch ein bisschen schwerfällig an, als ich mich kurz streckte und dann die Augen aufschlug. Ich starrte an die weiße Decke und fragte mich für einen Augenblick, wo ich überhaupt war. Es dauerte einen Moment, bis die Erinnerungen an den gestrigen Abend zurückkamen. Die Sache im Park, mit Jareth, mit dem Dämonenwesen..Und diesen anderen Wesen..Dann das fliegende Schiff.. Dort musste ich mich noch befinden. Langsam wandte ich den Kopf um und sah, wie nicht weit von mir entfernt eine kleine Gruppe von Menschen auf den anderen Liegen saßen oder an der Wand gedrückt standen. Ein paar erschöpfte Augen schauten kurz zu mir auf, aber sonst nahm keiner so richtig Notiz von mir. Seltsam..Wo kamen diese ganzen Leute her?! Ich konnte mich nicht erinnern, dass es gestern schon so voll gewesen war. Wo hatten die sich nur alle versteckt?! Ein wenig Licht drang bis zu mir durch, während ich den Blick selbst ein wenig schweifen ließ. Keiner der Anwesenden kam mir irgendwie bekannt vor. Weder Jareth, noch Marian oder dieses Feuerhaar waren hier im Raum.
Langsam ließ ich mich von der Liege gleiten und streckte mich erneut. So langsam kam das Gefühl wieder zurück, worüber ich ganz froh war. So ganz wohl fühlte ich mich zwischen diesen Leuten nicht, die alle so eine bedrückte Stimmung ausströmten.
Ein junger Mann betrat den Raum, dunkle Schatten zeichneten sein Gesicht und ließen ihn älter wirken, als er vermutlich war. »Die Mauer ist eingebrochen und auch ein paar Häuser sind zerstört. Es ist unfassbar« teilte er murmelnd an zwei Frauen mit, die seine Ankunft scheinbar erwartet hatten. Die Kleinere von Beiden schlug erschrocken die Hände vor den Mund und ließ ein lautes Schluchzen hören. Was sollte das wohl heißen, dass ein Teil der Mauer..?! Ein wenig neugierig und auch ratlos verließ ich den Ort und lief den Gang bis zu der Stelle hinab, wo wir gestern ins Innere des Schiffs gesogen worden waren. Dieses Mal war die Luke geöffnet und man konnte einfach hinausgehen. Bereits beim Verlassen dieses seltsamen Fliegeschiffs sah ich, was der junge Mann von vorhin gemeint hatte. Die Mauer war zum großen Teil nicht mehr existent, als wäre sie einfach von sich aus zusammengefallen. Über den Häuserdächern stieg Dampf auf. Ich starrte einen Moment die traurigen Reste der Mauer an, ehe ich doch ganz hinaustrat. Ein wenig argwöhnisch blickte ich mich um, falls doch wieder einer dieser schwarzen Viecher plötzlich angreifen sollten…


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.»Abenteuer können einem Menschen ins Blut gehen, auch wenn er sich später gar nicht daran erinnert, sie gehabt zu haben«
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