Felsen am Strand




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Dies ist die einzige mögliche Anlegestelle für Schiffe, da der Rest der Insel mit steilen Klippen und scharfkantigen Riffen umgeben ist. Neben der Stadt gibt es einen Hafen, doch die Bucht zieht sich noch weit in beide Richtungen, es ist jedoch kein Sandstrand, sondern ein mit Steinen gesäumtes Ufer.

Re: Felsen am Strand

Beitragvon Jax » Sa 17. Dez 2022, 22:07

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Er stöhnte leise auf und blieb stehen. Seine Füße schmerzten und er war müde. Seit einigen Stunden schon suchte er nach einer Pflanze, die er seinem Boss besorgen sollte. Ein Druide brauchte diese für seine Heiltränke, doch leider war dieses Gewächs äußerst selten und schwer zu finden. Diese Pflanze war so unscheinbar, dass man sie leicht übersehen konnte und Jax war sich sehr sicher, dass dies bei ihm bereits der Fall gewesen war. Er musste sie einfach übersehen haben. Es konnte nicht sein, dass er seit 8 Stunden durch die Einöde wanderte und keine einzige dieser gräulichgrü- blättrigen Pflanze aus der Familie der Farngewächse gefunden hatte.Sein Auftrag war es, mindestens vier dieser Gesträuche zu finden, doch wenn seine Suche weiter derart schleppend voranging, würde er vermutlich den Rest seines Lebens mit diesem Auftrag verbringen.
Der Drache erreichte das Meer und atmete tief die salzige Seeluft ein. Er bevorzugte die Berge, aber nichtsdestotrotz bot das Meer ein ehrwürdigen Anblick. Diese Weite. Sie gefiel Jax und nur zu gerne hätte er sich mit kräftigen Flügelschlägen in den Himmel erhoben und wäre auf den Brisen geritten, welche über das Meer tobten. Doch er musste weiter. Am Strand würde er seinem Ziel nicht näher kommen, da er wusste, dass Griseo Viride, so hieß sein Objekt der Begierde, nicht in diesem Habitat wuchs. Auch wenn er sich sehr nach einer Pause sehnte.
Sein Blick blieb an einer kleinen Gestalt hängen. Sie saß nass und offenbar frierend auf einem großen Stein. Auf seiner Stirn machten sich nachdenkliche Falten breit. Sein Blick wanderte von ihr Landeinwerts und wieder zurück. "HEY!", rief er dann ohne länger darüber nachzudenken. "Alles in Ordnung?" Seine Stimme war laut und er selbst stand in ihre Richtung gedreht da, die Arme locker an den Seiten hinab hängend.
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Re: Felsen am Strand

Beitragvon Cerielle » Mo 26. Dez 2022, 12:39

Das stetige Rauschen der Wellen, der Wind und die Geräusche der Seevögel sorgten dafür, dass ich die Person nicht kommen hörte, die mich irgendwann mit einem Ruf aus meinen trüben Gedanken herausriss. Ich zuckte zusammen, weil ich es nicht erwartet hatte, und wandte den Blick nach links landeinwärts, wo die Stimme hergekommen war.
Wahrscheinlich sah ich ziemlich erschrocken aus, als ich den Fremden anstarrte, aber immerhin war ich auch seit ein paar Tagen alleine unterwegs und war keiner Seele begegnet. Und außerdem war es bei den nächtlichen Bedrohungen auch kein Wunder, wenn meine Nerven angespannt waren. Und man wusste nie, wem man begenete... In einer so gefährlichen Welt, zu der diese Insel inzwischen geworden war, musste man vorsichtig sein.
Rasch stand ich von meinem Stein auf, um dem Fremden nicht noch verletzbarer zu begegnen, und zog die lange Strickjacke, die ich über meiner Kleidung trug, enger um mich. Gegen die Kälte und die Nässe half es nicht, es war auch eher ein Reflex.
"J-ja", antwortete ich rasch und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. Auch meine Haare waren noch feucht, obwohl der Wind schon einiges dafür getan hatte, sie wieder zu trocknen.
Mein Blick huschte vorsichtig an der Gestalt des fremden Mannes entlang. Er hatte ein Schwert bei sich, was mich ebenfalls vorsichtig sein ließ, aber andererseits wäre es fast beunruhigender, wenn ich keine Waffe sehen würde, denn jeder der auf dieser Insel noch am Leben war, wusste sich in irgendeiner Form gut zu verteidigen, ob mit oder ohne Waffen. Oder er konnte sich gut verstecken.
"Ich bin nur müde", fügte ich hinzu, auch wenn das natürlich nicht alles war. Doch bei den schlaflosen Nächten war es immerhin kein Wunder, müde zu sein.
"Was machst du hier?", wollte ich dann wissen, zwar nicht unfreundlich oder abweisend, aber doch mit der gewissen Vorsicht, mit der man Fremden wohl begegnen sollte, wenn man überleben wollte. Ich hatte nicht gesehen, aus welcher Richtung der Mann gekommen war.
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~
Oh won't you come with me
Where the moon is made of gold
And in the morning sun
We'll be sailing free

Oh won't you come with me
Where the ocean meets the sky
And as the clouds roll by
We'll sing the song of the sea

~ ~ ~ ~ ~
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