Ophis




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Ophis

Beitragvon Ophis » So 21. Jul 2019, 09:33

Zu euch:
Euer Name/Spitzname: Andi (Andreas)
Euer Alter:28
RPG-Erfahrung? Uff, schon einige Jahre, allerdings bisher eher im Sci-fi Bereich.
Wie habt ihr hergefunden? Tja, wer suchet der auch findet ^^

Zum Chara:

Name: *Tztz* Namen sind doch nur Schall und Rauch, leere Worte!
Allerdings wurde mir von einem der wenigen, mir wohl gesinnten Wesen, der Name Ophis gegeben. Falls ich ihn euch verrate (was vermutlich nicht ganz schnell passiert), habe ich nichts dagegen wenn ihr mich so nennt.

Alter: Vielleicht irgendetwas um die 50? Vielleicht auch mehr, ich habe sie nie wirklich gezählt, wozu auch? Wie auch immer, mein Alter ist für meine Spezies noch verhältnismäßig jung

Rasse: Schlangenwesen
(Schlangenmenschen gibt es zwei miteinander verwandte Arten. Deren Oberkörper stark Menschen ähneln und dagegen diejenigen deren Oberkörper stärker reptilienhaft ausgeprägt sind. Ophis gehört unschwer erkennbar zur zweiten Kategorie und ist möglicherweise auch einer deren letzter Vertreter. Da oftmals für dämonische Wesen gehalten, wurden sie von verschiedenen Wesen und Kreaturen gejagt und getötet.)

Geschlecht: männlich

Charakter:
Meine oft negativen Erfahrungen mit anderen Wesen haben mich vorsichtig und misstrauisch werden lassen. Dem Entgegen steht allerdings meine unbezähmbare Neugierde, die mich zwingt alles Neue und Unbekannte auf den Grund zu gehen.

Anderen Personen stehe ich zumindest am Anfang eher abweisend gegenüber. In den langen rastlosen Jahren habe ich gelernt, dass es besser ist zu niemandem eine Bindung aufzubauen. Brücken die nicht existieren, muss man nicht hinter sich abbrechen, wenn man weiterziehen oder fliehen muss. Und man kann auch nicht von vermeindlichen Freunden enttäuscht und verraten werden.
Zudem bin ich ziemlich stolz darauf, von Niemanden abhängig zu sein und alles alleine und aus eigener Kraft bewältigen zu können.
Man sollte daher nicht unbedingt Dank erwarten, sollte man mir ungebeten helfen. Offene Hilfsangebote nehme ich ohnehin selten an, außer wenn mein Überleben davon abhängen sollte.

Doch auch wenn ich meinen Hang zur Einsamkeit oft genug betone, sehne ich mich insgeheim trotzdem nach Gesellschaft. Denn auch wenn ich mir selbst es nicht eingestehen möchte, unter dem scheinbar kalten und schuppigen Äußeren schlagen zwei überraschend mitfühlende und hilfsbereite Herzen. Natürlich würde ich dies niemals offen zugeben, da es in meinen Augen ein Zeichen der Schwäche ist.
Wenn ich daher doch einmal jemandem helfen sollte (ihr solltet jedoch nicht darauf vertrauen), würde ich es meistens als eine eigensüchtige oder ungewollte Tat abstreiten.
Um andere abzuschrecken, gebe ich mich gelegentlich gefährlicher und angriffslustiger als ich bin. Denn in Wirklichkeit habe ich eine hohe Achtung vor dem Leben und töte eigentlich nur um mich zu ernähren. Werde ich allerdings zu einem Kampf gezwungen, so bin ich ein zäher und gnadenloser Feind, schließlich geht es um mein eigenes wertvolles Leben.


Aussehen:

Bild

Wie man sieht recht Schlangenhaft ^^. Nur ein paar kleine Ergänzungen:

Die Augen besitzen schlangentypisch, keine Augenlieder. Daher kann ich diese weder schließen noch zwinkern. Die dunkelgrünen Schuppen, die auch den Schlangenleib bedecken, ziehen sich über den Rücken bis zum Kopfschild hoch. Von hinten wirke ich daher noch Schlangenhafter als von vorne.

Die Zeichnung auf meinem Bauch ist eine Tätowierung, die ich von meinem „Vater“ bekommen habe und das Zeichen einer alten Schlangengöttin ist.

Mein Mund wirkt auf diesem Bild ziemlich klein, aber da ich meine Kiefer aushängen kann und sie in der Mitte nicht verwachsen sind, kann ich damit auch größere Nahrungsbrocken (oder vielmehr ganze Tiere / Wesen) verschlingen.
Tja, Rest wie auf dem Bild eben.


Fähigkeiten:

Die Fortbewegung die ich bevorzuge ( gleichzeitig auch Einzige) ist das Kriechen bzw. Schlängeln. Doch auch wenn ich dabei gelegentlich gemütlich und träge wirke, kann ich, wenn es notwendig sein sollte sehr schnell sein. Vor allem bei einem Angriff schnelle ich aus meiner Angriffsstellung blitzschnell mit dem Oberkörper vor um zuzubeißen oder aber mit den Klauenhänden zu zuschlagen. Und nur selten geht einer dieser blitzschnellen Attacken fehl.
Dazu kommt, dass in meinem Schlangenkörper, der zum größten Teil aus Muskeln besteht, eine beachtliche Kraft steckt. Die man vor allem bemerkt, wenn ich mein Opfer umwinden und zudrücken sollte.

Springen gehört allerdings aufgrund meiner Körperform und Gewicht nicht gerade zu meinen Stärken. ;)

Von meinem "Vater", der neben seiner Tätigkeit als Priester auch ein guter Heiler war, habe ich einiges über Heilkunst gelernt, da er der Meinung war, dass ein Wesen, dass so leicht und einfach Leben zerstören kann es auch retten und erhalten können sollte. Ich habe dieses Können, wo sich mir die Gelegenheit geboten hat, in den Jahren auch weiter ergänzt und erweitert.


Stärken/Schwächen:

Da ich zur Klasse der Reptilien, genauer der Ordnung der Schuppenkriech(tiere) gehöre, besitze ich auch deren Vor- aber auch Nachteile. Hier die wichtigsten:

Nachteile/Schwächen:
- ektotherm, Wechselwarm (poikilotherm): Ich kann meine Körpertemperatur nicht durch den Stoffwechsel konstant halten oder kontrollieren und bin daher weitestgehend auf die Umgebungstemperatur angewiesen. Ich habe deshalb vor allem bei tiefen Temperaturen Probleme und kann mich dann nur langsam bewegen oder falle bei sehr tiefen Temperaturen sogar in eine Kältestarre.
- Ich bin ziemlich schwerhörig, bzw. so gut wie taub. Da ich kein Außenohr besitze, kann ich Schall nur schlecht wahrnehmen. Dafür jedoch Erschütterungen und Erdschwingungen umso besser lokalisieren. Ich habe mir jedoch selbst die Fähigkeit des Lippenlesens beigebracht, ich verstehe andere also, wenn ich denn deren Mund (oder vergleichbares) sehen kann.

Vorteile/Stärken:
- Mein Körper verbraucht im Normalfall wenig Energie und muss daher auch nur selten Nahrung zu mir nehmen. Im Schnitt alle ein bis zwei Wochen eine große Portion oder mittelgroße Beute reicht mir aus.
- Sehr guter Geruchssinn, den ich neben der Nase, mit dem typischen Züngeln der langen gespaltenen Zunge aufnehme.
- Neben dem Gesichtssinn, der in etwa dem Menschlichen entspricht, besitze ich einen weiteren Sinn. Mit einem speziellen Organ kann ich auch sehr gut infrarote Strahlung wahrnehmen (Wärmestrahlung).


Gesinnung:

Hmm, ihr seid ja ganz schön neugierig!
Ihr wollt jetzt auch noch wissen wie ich euch gesinnt bin? Auf welcher "Seite" ich stehe? Nun gut, ich bin momentan gut aufgewärmt und gelaunt, darum verrate ich es euch.
Auf MEINER Seite und nur dort! Gut und Böse haben für mich keine Bedeutung und sind mir an sich einerlei. Ich handle nur nach meinem eigenen Willen und Ethos, der sich nach Situation und Gegebenheit richtet und daher auch schon mal wechseln kann.


Größe:

Vom Kopf bis zur Schwanzspitze dürfte ich wohl etwas über 12 Meter lang sein, nachgemessen hat es bisher allerdings noch niemand. Wie lang meine Spezies in den Jahren überhaupt werden kann, ist unbekannt.

Waffen (nur falls vorhanden):

Klauen an den Händen und zwei kräftige Giftzähne. Die Giftzähne sind, wenn sie nicht gebraucht werden, zurückgeklappt in Hauttaschen im Gaumen verborgen.

Besonderheiten:

Ich besitze schwache Heilkräfte, die allerdings nichts mit Magie zu tun haben. Denn davon besitze ich nicht einmal den kleinsten Funken in meinem langen Leib. Allerdings sind sie nicht sehr ausgeprägt und kann daher nur kleinere Verletzungen heilen. Hinzu kommt, dass diese Fähigkeit schnell meine Kräfte aufzehrt und daher auch nicht ganz ungefährlich für mich ist. Auch kann ich sie bei mir selbst nicht anwenden, sondern nur bei Anderen. Praktisch nicht wahr?

Da ich den Reptilien am Nächsten stehe, besitze ich eine nur sehr eingeschränkte Gesichtsmimik. Hinzu kommt eine nur schwache Sprachmodulation, die davon kommt dass ich als taubes Wesen das Sprechen erst recht spät erlente. Das alles macht es natürlich schwer meine Gefühle zu lesen, wirklich eindeutig ist es meistens nur bei starken Emotionen, also wenn ich wirklich wütend oder froh bin.


Familie:

Keine.
Meine Spezies besitzt im Allgemeinen keine ausgeprägten Elterninstinkte. Seit ich aus meiner Schale gekrochen bin, musste ich mich alleine durchs Leben kratzen und beißen

Vorgeschichte:

Wo und wann ich geboren wurde, weiß ich nicht. Die Erinnerungen an mein „Krabbelalter“ sind sehr wage und verschwommen. Zu meinem großen Glück wurde ich jedoch in sehr jungen Jahren von einem freundlichen Menschen gefunden. Einem einsiedlerisch lebenden Priester und da in seiner Religion eine wichtige Schlangengöttin existiert, sah er mich nicht als Gefahr an, vielmehr als ein Geschenk seiner Götter (speziell dieser einen Göttin).

Er wurde mir schließlich wie ein Vater den ich sonst nie hatte. Er gab mir einen Namen und lehrte mich viele Dinge. Die Zeichensprache, später sogar das sprechen, lesen und was mir schwierig fiel, schreiben (zumindest ein wenig) und vieles mehr. Es war eine wundervolle Zeit.
Doch irgendwann fielen meine immer ausgedehnteren Streifzüge in den umgebenden Wäldern bis hin zu den kleinen Dörfern dieser abgelegenen Region auf. Die abergläubischen Menschen in den Dörfern rotteten sich schließlich irgendwann zusammen, um den Dämonenbeschwörer und seinen Dämon auszurotten. Als ich schließlich eines Abends von einem Streifzug in der Dämmerung durch den Wald zurückkehrte, fand ich mein Heim und davor meinen Vater lichterloh brennend vor. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich Menschen ganz bewusst verletzte und tötete.

Darauf begann eine unentwegte Reise. Ich blieb nur selten länger an einem Ort und mied so weit wie möglich alle größeren Menschensiedlungen. Ich traf trotz allem viele Wesen auf der Reise, unter ihnen auch viele. die mir nicht sehr wohlgesonnen waren. Oft musste ich fliehen, manchmal auch kämpfen und ein paar Mal gezwungener Maßen töten. Doch ich traf nicht nur auf Feinde, die seltenen freundlichen Wesen auf meinem Weg erhielten in mir einen Funken Hoffnung, dass irgendwo und irgendwann ein Platz zu finden war, an dem ich meine Ruhe hatte. Wo ich, ich selbst sein konnte, so wie ich es wollte. Dann fiel irgendwann einmal der Name Echsinea und meine Reise bekam ein neues Ziel.
Serpent
Movement in the grass. Sweet beauty cries.
Poison runs fast. Sweet beauty dies.
Powerful creature, quickly it crawls.
Man attempts to capture. Man quickly falls.
Another stands last. To conquer he tries.
He dies fast.
Serpent arise!


Johann Graham


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Unterwegs in: Echsinea
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